Rhesus negativ und Schwangerschaft

Di, 02. Juli 2019

Fragen der Rhesusunverträglichkeit beschäftigen viele Rhesus-negative Schwangere, deren Partner Rhesus positiv ist. Gelangt Blut eines Rhesus-positiven Kindes in den Blutkreislauf der Rhesus-negativen werdenden Mutter, erkennt das mütterliche immunsystem die kindlichen Blutkörperchen als fremd. Es kommt zur Bildung von  Antikörpern. Das mütterliche Immunsystem prägt sich die Merkmale der kindlichen (fremden) Blutzellen ein, das nennt man Rhesussensibilisierung. Um dies zu verhindern, muss eine Rhesus- negative Mutter, die einen Rhesus-positiven Partner hat, geimpft werden. Wenn der werdende Kindesvater auch negativ ist, ist selbstverständlich eine Impfung nicht notwendig, da das Kind durch die Vererbung nur Rhesus- negativ sein kann. Zur Verhinderung einer Rhesussensibilisierung, die zur Blutarmut, Gelbsucht und Schädigung des heranwachsenden Kindes führen könnte, wird rund um die 28. Schwangerschaftswoche bzw. bis zu 72 Stunden nach der Geburt, eine Impfung mit Anti-D Immunglobulin durchgeführt. Dies wird dann auch im Mutter-Kind-Pass dokumentiert.

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